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Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherungen für Akademiker

Akademiker private Krankenversicherungen

Gerade in diesem Jahr ist die Diskussion, ob man sich privat versichern sollte oder gesetzlich wieder ein heißen Thema geworden. Ob man privat oder gesetzlich versichert ist bedeutet nicht nur, dass man mehr oder weniger bezahlt. Man gehört in der Behandlung beim Arzt zu einer ganz anderen Klasse von Mensch. Man hat als privat Versicherter mehr Leistungen, eine bessere Versorgung und der Arzt hat eine andere Abrechnungsmöglichkeit. So können Leistungen bei einem privat versicherten Patienten individuell abgerechnet werden. Beim gesetzlich Versicherten gilt die Fallpauschale. Außerdem sind die Einkünfte aus den gesetzlichen Kassen gedeckelt. Akademiker gehören oft zu den Personen, die sich privat versichern können. Zu dieser Gruppe gehören Menschen mit einem Einkommen jenseits der Schwellgrenze von ca. 49 000 Euro. Auch Freiberufler und Selbstständige sind oft privat versichert. Akademiker und private Krankenversicherungen müssen nicht miteinander verbunden sein, sind es aber doch häufig.

Es gibt verschiedene Phasen im Leben eines Menschen und eines Akademikers, an denen er sich für eine bestimmte Form der Krankenversicherung entscheiden kann und muss. Am Anfang seiner Laufbahn, also im Studium, kann der zukünftige Akademiker das erste mal entscheiden, ob private Krankenversicherung oder gesetzliche. Krankenkassen haben ein Interesse an gesunden, jungen Mitgliedern, deswegen ist die private Krankenversicherung für Studenten recht kostengünstig. Das nächste mal kann der Akademiker in die private Krankenversicherung beim Beginn seines Berufslebens eintreten. Hier gelten die Kriterien, die oben angeführt wurden. Die private Krankenversicherung muss aber, im Gegensatz zu der gesetzlichen, den Akademiker nicht zu jedem Preis annehmen.

Bei einer privaten Krankenversicherung für Akademiker spielt neben der persönlichen Situation auch noch die Gesundheit eine Rolle. Einen chronisch kranken Akademiker muss die private Krankenversicherung jetzt neuerdings zwar aufnehmen, aber zu schwachen Konditionen. Es gelten hier Basiskonditionen zu einem Basistarif. Diese Tarife muss die private Krankenversicherung jedem, auch einem Akademiker ohne Gesundheitsprüfung anbieten. Allerdings sind hier die Komfortleistungen, die normalerweise bei einer privaten Krankenversicherung eingeschlossen sind, nicht inkludiert.

Wenn man die Wahl zwischen der Basisleistung einer privaten Krankenversicherung und einer gesetzlichen Krankenversicherung hat, kann die gesetzliche günstiger sein. Der junge Akademiker sollte immer auch bedenken, dass die private Krankenversicherung gewinnorientiert arbeitet, während das Denken der gesetzlichen Krankenkassen eher noch sozial angelegt ist. Die Entscheidung, für das eine oder das andere Modell sollte der junge Akademiker sich nicht einfach machen. Vielmehr sollte er auch über seine Zukunft nachdenken. Ein Akademiker, der eine große Familie plant, sollte sich die private Krankenversicherung genau überlegen. Diese Form der Krankenversicherung verlangt vom Akademiker nämlich pro Familienmitglied Beitrag.


Dafür hat der Akademiker in der privaten Krankenversicherung aber auch die Gewissheit, dass im Falle eines Falles auch weniger etablierte Behandlungsmethoden zum Einsatz kommen können.

Wenn der Akademiker allerdings Lehrer oder höherer Beamter werden möchte, dann gibt es zur privaten Krankenversicherung gar keine Alternative mehr. Beamte Akademiker treten wegen der Beihilfesituation fast automatisch in die private Krankenversicherung ein.